von Kristina Osswald
Hilfe-Inseln rund um die KKS
Die Käthe-Kollwitz-Schule hat gemeinsam mit der Stadt Gießen und der hessischen Polizei das Projekt Hilfe-Inseln in der Gießener Nordstadt rund um die Käthe-Kollwitz-Schule auf die Beine gestellt.
Der offizielle Startschuss fiel auf dem diesjährigen Schulfest der KKS, und wurde gebührend präsentiert. Einige der teilnehmenden Geschäfte waren gekommen, die Stadtpolizei sowie die Polizei inkl. dem Maskottchen Leon in Überlebensgröße und auch Vertreter der Stadt Gießen.
Die Kinder durften nicht nur tolle Fotos mit Leon machen, sondern auch mal in einem Polizei-Auto sitzen, und sogar die Westen der Polizei anprobieren.
Was sind denn die Hilfe-Inseln?
Kinder können auf dem Schulweg in unangenehme Situationen geraten: der Straßenverkehr bringt Gefahren mit sich, Kinder werden gehänselt oder von fremden Menschen angesprochen, oder verlieren einfach mal den Haustürschlüssel.
Gerade Kinder sind aufgrund ihrer geringen Erfahrungen öfter Gefahren ausgesetzt und werden leider immer wieder Opfer von Verkehrsunfällen und Straftaten. Der Wunsch nach Sicherheit nimmt bei Eltern und Kindern zu. Immer mehr Eltern bringen ihre Kinder persönlich zur Schule und lassen sie nicht mehr alleine laufen.
Um das Sicherheitsgefühl von Kindern zu stärken und um ihnen in Notsituationen zu helfen, können Städte und Gemeinden in Kooperation mit der hessischen Polizei sogenannte Hilfe-Inseln einrichten. Das Konzept ist einfach: Auf dem Kindergarten- und Schulweg liegende Geschäfte und frei zugängliche Einrichtungen werden mit einem Hilfe-Insel-Aufkleber ausgestattet. Er wird für Kinder gut sichtbar in die Tür oder ins Schaufenster geklebt und signalisiert ihnen: Hier bin ich sicher, hier bekomme ich Hilfe.
Pate des Projekts ist Leon, der Kinderkommissar der hessischen Polizei, der sich seit vielen Jahren für die Sicherheit von Kindern einsetzt. Den Geschäften und Einrichtungen, die am Hilfe-Insel-Projekt teilnehmen, entstehen grundsätzlich keine Kosten. Die Mitarbeiter des Geschäfts helfen anlassbezogen ohne Wenn und Aber. Sie bewahren dem Kind gegenüber Ruhe und vermitteln so Sicherheit. Im Fall der Fälle informieren sie die Eltern, Polizei oder Jugendhilfeeinrichtungen.
Zum Artikel der Gießener Allgemeinen Zeitung: https://ios-hybrid.giessener-allgemeine.de/epaper/giessener-allgemeine-zeitung-2026-06-15-epa-103674/article-lel-2805805/
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Mitarbeitern der PrävKo, sowie der Physiotherapiepraxis Deibel-Pete, der Storchen-Apotheke, der Metzgerei Engel und dem Schwälmer Brotladen für die Bereitschaft, an dem Projekt teilzunehmen.